Als Initiator des Baus des Nonnenklosters Kuremäe gilt Fürst Sergei Sahhovskoi, der damalige Gouverneur Estlands. Das Kloster wurde 1892 fertiggestellt. Inmitten des Klosters steht die schöne Hauptkirche mit ihren reichlichen Verzierungen und um die Kirche breitet sich der Park mit zahlreichen Hilfsbauten und Pfortentürmen aus.  Das Kloster beherbergt heute ca. 100 Nonnen. Im Garten des Klosters wächst eine alte Eiche mit einem Durchmesser von 4,3 Meter, die unter Gläubigen als „der heilige Baum“ bekannt ist. Dieses Kloster ist das einzige tätige russisch-orthodoxe Nonnenkloster in Estland. Der Komplex befindet sich auf dem höchsten Hügel der Region, auf dem malerischen Hügel Kuremäe. Unbedingt sollte man auch einen Spaziergang zur „heiligen Quelle“ am nordöstlichen Hang von Kuremäe machen, und auch ein Bad im hiesigen Badehaus wäre gar keine so schlechte Idee. Das Kloster Kuremäe gilt als der größte touristische Anziehungspunkt vom Landkreis Ida- Virumaa.